Tipps zum Zahlungsverkehr mit Run my Accounts

Wir zeigen Ihnen wichtige Tips für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr auf:

Nationaler Zahlungsverkehr

IBAN- und Bankkontozahlungen

Wir empfehlen auch im nationalen Zahlungsverkehr wenn möglich immer die IBAN zu verwenden und raten vom Gebrauch der Bankkonto-Nummer in Kombination mit der Clearing Nummer ab: Das Swiss Payments Council der Schweizer Banken (SIX Interbank Clearing) drängt darauf, die IBAN konsequent auch in der Schweiz zu nutzen.

Die Angabe einer IBAN macht weitere Angaben (Kontonummer, Clearing Nummer, Empfängerbank, …) im schweizerischen Zahlungsverkehr unnötig. Mehr zu IBAN erfahren Sie in der IBAN Broschüre der UBS.

Einzahlungsscheine

Falls Ihnen ein Lieferant einen Einzahlungsschein zusendet, sollten Sie immer diesen zur Zahlung verwenden. Bitte scannen Sie Einzahlungsscheine zusammen mit der zugehörigen Rechnung an uns durch.

Internationaler Zahlungsverkehr

SEPA – der Single Euro Payments Area

Im Europäischen Zahlungsverkehrsraum beteiligen sich Finanzinstitute aus über 30 Ländern in der EU, im EWR, in Monaco und in der Schweiz. Neben dem Vorteil, dass SEPA-Auslandszahlungen bei Ihrer Bank preiswerter sind, sind diese auch transparenter, schneller und sicherer als herkömmliche Zahlungen mittels Kontonummer und Bankleitzahl (BLZ, Clearing Nummer). Die Preise für Nicht-SEPA Zahlungen können teilweise bis zu CHF 30 kosten. Immer öfter werden Zahlungen ohne IBAN und BIC von der Empfängerbank sogar abgewiesen und unter einem happigen Spesenabzug retourniert (z.B. alle nicht-IBAN Zahlugnen nach Italien). Wir raten daher, für Zahlungen im Euro Raum auf jeden Fall SEPA Zahlungen zu tätigen.

Um Ihnen einen reibungslosen Zahlungsverkehr zu ermöglichen, bitten wir Sie und Ihre Lieferanten ausschliesslich IBAN und BIC im SEPA Zahlungsverkehr anzugeben.

Kriterien für SEPA Zahlungen

  • Angabe von IBAN des Zahlungsempfängers und BIC (Business Identifier Code, auch SWIFT-Adresse genannt) des Finanzinstituts des Zahlungsempfängers
  • Zahlung in Euro
  • Spesenregelung: SHA (Aufteilung der Kosten, d. h., Zahlungsempfänger und Zahlungsauftraggeber tragen die beim eigenen Finanzinstitut anfallenden Kosten jeweils selbst)
  • Keine Mitteilungen an weiterleitende Stellen/Banken im Zahlungsauftrag
  • Einlieferung im Rahmen der geltenden Annahmeschlusszeiten
  • Finanzinstitut des Zahlungsempfängers nimmt an SEPA teil

Weitere Informationen dazu finden Sie im SEPA Factsheet der UBS.

Zahlungen ausserhalb des Europäsichen Zahlungsraums

SWIFT

Zahlungen ausserhalb des Europäischen Zahlungsraums werden über das System der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) ausgeführt. Daran sind rund 7.800 Banken und Institute in über 200 Ländern angeschlossen.

Länderspezifische Informationen entnehmen Sie zum Beispiel im Factsheet zum Ausland-Zahlungsverkehr der ZKB.

Zahlung in die USA oder Kanada an Banken ohne SWIFT Adresse

Nicht alle Banken der Vereinigten Staaten und Kanada sind am SWIFT System angeschlossen. Wir benötigen für eine Überweisung folgende Angaben:

  • SWIFT-BIC Adresse der Korrespondenzbank Ihrer Bank
  • Für das Feld „Zugunsten von“ den Namen und die vollständige Adresse der Bank des Begünstigten
  • Für das Feld „PLZ Ort“ die Postleitzahl und den Ort der Bank des Begünstigten
  • Für das Feld „Konto Nr.“ die ABA-Nummer (Bank-Nummer in USA oder Canada) der Bank des Begünstigten
  • Für das Feld „Mitteilung“ den Namen und die Vollständige Adresse des Begünstigten und die Kontonummer bei der Bank des Begünstigten.

So wird Ihre Zahlung direkt an die richtige Bank weitergeleitet. Wird die Zahlung wie oben beschrieben ausgefüllt, wird sie in der Regel korrekt ausgeführt. Wir können jedoch nicht ganz ausschliessen, dass eine Zahlung zurückgewiesen wird, was zusätzliche Kosten zur Folge hat.

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