CH-Start-Ups im Fokus – Run my Accounts

Computerworld porträtiert in einer losen Serie Schweizer Start-Ups die mit innovativen IT-Lösungen aufgefallen sind. Der Auftakt ist Run my Accounts gewidmet: Hier geht’s zum Computerworld-Artikel.

Buchhaltungssoftware für Startups?

Derzeit bieten verschiedene Buchhaltungs-Software Anbieter auf dem Schweizer Markt Business-Software zu Sonderkonditionen für Startups an. Soll ein Startup wirklich ein ERP (Enterprise Ressource Management System) kaufen, um damit Buchhaltung mit Debitoren-, Kreditoren-, Lager- und Lohnbuchhaltung und Address-Management zu machen?

Vordergründig spricht sicher vieles dafür, wenn man eine sehr umfassende Software-Lösung zum startup-verträglichen Sonderpreis erhält. Startups und deren Berater sollten sich aber ebenso fragen, ob es in der Aufbau-Phase Sinn macht, eine solche Monster-Lösung einzuführen, sich dafür zu schulen zu lassen und dann auch noch die Buchführungsarbeit zu erledigen. Oder ob man sich nicht doch gescheiter voll auf den Aufbau der Firma fokussieren soll.

Der „Preis der Buchhaltungs-Software“

Der Preis einer Software-Lizenz für ein Enterprise Ressource Planning System ist im Verhältnis zu den Kosten der Bedienung der Software meist vernachlässigbar. Der ganz grosse Kostenblock liegt bei der Anwendung der Software. Je mehr Features vorhanden sind, je komplexer und umfassender die Software ist, desto grösser wird der Aufwand in der Verwendung. Der Schulungsaufwand, die Einrichtung, aber auch Anpassungen an die eigenen Prozesse können massiv ins Gewicht fallen. Buchhaltungs-Alltag heisst: Belege abtippen, Bankkonten abstimmen, Zahlungen aufbereiten, Zahlungseingänge kontrollieren und verbuchen, MWST Abrechnungen ausfüllen, Belege sortieren und einordnen usw. usf. Ein Sonderangebot ist also nur vordergründig günstig und erleichtert allenfalls den Einstieg. Die „Total Cost of Ownership“ hingegen sind sehr hoch.

Der „Preis der Flexibilität“

Eine umfassende Buchhaltungssoftware einzuführen ist aufwändig – egal ob es klassisch vor Ort auf einem Server oder in der Cloud installiert wird. Die Anwender müssen geschult und das System muss parametrisiert werden. Verschiedene Abteilungen und Anspruchsgruppen müssen das System umfassend nutzen, damit die Anwendung wirklich Sinn macht.

Heute können Daten zwischen Anwendungen auch über standardisierten Web-Schnittstellen zwischen ausgetauscht werden. Es ist sehr einfach, die Vorteile von offenen Schnittstellen in Cloud Apps zu nutzen. So können die unterschiedlichsten Systeme bedarfsgerecht kombiniert werden.

Ein Startup muss sich laufend verändern und dabei flexibel sein können. Ein eingeführtes und auf die damaligen Prozesse des Unternehmens angepasste Buchhaltungs-Software steht quer zur Idee, sich flexibel an neue Anforderungen und Ideen anpassen zu können.

Der „Preis der Verzettelung“

Erfolgreiche Startups fokussieren sich mit voller Kraft auf den Aufbau des Business. Im Vordergrund steht die Entwicklung der eigenen Kernkompetenzen und der Aufbau des Marktes. Administration steht auf der anderen Seite der Prioritäten-Skala. Dennoch ist es wichtig zu wissen, wo man finanziell steht. Das heisst aber nicht, dass diese Arbeit selber gemacht werden muss.

Unter knappen finanziellen Mitteln zu arbeiten, heisst vor allem, dass man effizient arbeiten muss. Effizienter als die Konkurrenz und so effizient, dass man das Business aufgebaut hat, bevor das Geld ausgeht. Dabei sollten effiziente Methoden gerade auch in der Buchhaltung zum Zug kommen.

Der Preis des Treuhänders

Stellen Sie sich vor, Sie schneiden jemanden die Haare. Das Resultat muss danach noch durch einen Profi-Coiffeur ausgebessert werden. Unter dem Strich ist dies viel aufwändiger und das Resultat unbefriedigender, als wenn der Profi von Anfang an die Haare geschnitten hätte.

Genau so – wenn nicht noch extremer – ist dies in der Buchhaltung: Nichts ist so aufwändig, wie in einer schlecht geführten Buchhaltung Differenzen zu suchen, wenn die Buchhaltung nicht aufgeht. Wenn ein Buchhalter einen Abschluss erstellt, dann muss er sich zu hundert Prozent darauf verlassen können, dass die zu Grunde gelegten Daten stimmig sind. Ist er sich nicht sicher, muss er sich Gewissheit verschaffen. Dabei investiert er viele Stunden – Stunden, die am Schluss auch bezahlt werden müssen.

Die Buchhaltung sollte von Anfang an von jemandem gebucht werden, der wirklich etwas davon versteht. Alle anderen Varianten sind meist erheblich teurer. Nur wenn die Buchhaltung von Beginn weg fehlerfrei gebucht ist, lassen sich aufwändige Aufräumaktionen vermeiden.

Run my Accounts für Startups

Run my Accounts bietet für Startups eine wirklich optimale Lösung. Mehr als 10% der von einer Expertenjury gewählten Top 100 Startups 2011 setzen auf Run my Accounts. Wir entlasten Jungunternehmen vollständig von der lästigen Administrationsarbeit und bieten in unserer umfassenden Web-Applikation dennoch tagesaktuelle Zahlen. Auch unserer Preise sind äusserst Startup-Kompatibel: meist kostet die gesamte Buchführung bei uns weniger als bei Software-Anbietern allein die Lizenzgebühren.

Lesen Sie, wieso 10 der Top 100 Startups ihre Buchhaltung von Run my Accounts führen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Run my Accounts und einer Buchhaltungs-Software?

Run my Accounts ist eine smarte Kombination von Buchhaltungssoftware und Buchhaltungsdienstleistung. Als UnternehmerIn oder CFO benötigen Sie somit weder Personal noch eine spezielle Software für Ihre Administration. Wir revolutionieren die Verarbeitung der Buchhaltung durch unseren industriellen Ansatz. Damit erreichen wir unser Ziel, den Anwendern die Fleissarbeit rund um die Buchhaltung weitgehend abzunehmen.

Eine traditionelle Buchhaltungssoftware ist dagegen nur die Grundlage für die manuelle Erfassung der Geschäftsfälle. Diese Buchhaltungssoftware wird sinnvollerweise von einer Buchhaltungs-Fachperson mit solider Ausbildung angewendet. Mit Hilfe einer Buchhaltungs-Software werden somit die Buchhaltungs-Daten abgetippt und schlussendlich ausgewertet.

Anwender

Der typische Anwender von Run my Accounts ist UnternehmerIn oder die finanzverantwortliche Person im Unternehmen. Statt selbst Buchungsbelege abzutippen oder die Mitarbeitenden der Buchhaltungsabteilung zu Führen bzw. deren Arbeit zu kontrollieren, widmen sich diese sinnvollerweise voll ihren Kernaufgaben im Unternehmen. Mit Run my Accounts wird die Buchhaltung auf 3 einfache und effiziente Schritte im Unternehmen reduziert. 1. Belege kontrollieren und Barcode aufkleben – 2. Belege scannen und an Run my Accounts senden – 3. Zahlung im Onlinebanking frei geben.

Der typische Anwender einer traditionellen Buchhaltungs-Software ist normalerweise eine geschulte Fachperson. Damit die Geschäftsvorfälle korrekt verbucht werden können, ist ein fundiertes und aktuelles Grundwissen, praktische Erfahrung und genügend Zeit und vertiefte Kenntnis der Buchhaltungs-Software erforderlich. Der Buchhalter erstellt die Auswertungen in der Regel periodisch (monatlich, quartalsweise oder jährlich) und stellt diese dann mit etwas zeitlicher Verzögerung der Unternehmensführung zur Verfügung.

Entwicklungs-Fokus

Wie bei einer Buchhaltungs-Software steht auch hinter Run my Accounts ein Team von Software-Entwicklern. In Stäfa programmieren wir verschiedene Tools, um zeitraubende und langweilige Fleissarbeit zur Daten-Erfassung zu automatisieren. Wir vereinfachen, verfeinern, verschnellern und präzisieren tagtäglich diese Tools und steigern somit die Effizienz unserer Buchhaltungsverarbeitung stetig. Die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Software-Entwickler und Buchhaltern ist dabei der Kern unseres Verbesserungsprozesses.

Unsere Buchhalter tippen keine Buchhaltungs-Belege mehr ab, sondern

  • kontrollieren die von unserer Software erkannten Werte und nehmen in Kenntnis der Kundensituation die Kontierung vor;
  • stimmen die Buchhaltung ab;
  • führen periodische Qualitätskontrollen durch;
  • erstellen die Mehrwertsteuer-Abrechnung; und
  • begleiten unsere Kunden als persönliche Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Buchführung.

Die eigentliche Fleissarbeit rund um das Abtippen der Belege (Lieferant, Rechnungsdatum, Beschreibungstext, Zahlungsbedingungen, Währung, Rechnungsbetrag, MWST-Satz, MWST Betrag, Bankkontonummer, Einzahlungsschein, Zahlungsbuchung usw.) aber auch Bankabstimmung und die Prozess-Steuerung wird weitgehend von unserer Software übernommen. Daher sind unsere Buchhalter um ein vielfaches effizienter als unsere Kollegen bei firmeninternen Buchhaltungs-Abteilungen oder Treuhandunternehmen.

Natürlich verwendet auch Run my Accounts eine Buchhaltungs-Software. Unsere Lösung basiert auf einer Open-Source Software, welche wir an unsere Bedürfnisse anpassen. Verbesserungen und Bug-Fixes an dieser Open-Source Software geben wir immer an die Community zurück.

Vorteil von offenen Schnittstellen in Buchhaltungs-Cloud Apps

Wir setzen uns für offene Schnittstellen ein

Run my Accounts hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch von buchhaltungs-relevanten Unternehmens-Daten mit anderen Business-Applikationen zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass Systemen mit offenen Schnittstellen in der Cloud die Zukunft gehört.

Je nach Situation unserer Kunden erfüllen die einzelnen Module unserer Buchhaltungs-Software die Anforderungen einmal besser, einmal weniger gut. Deshalb arbeiten wir eng mit anderen Cloud Anbietern zusammen, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse innerhalb und ausserhalb der Buchhaltung optimal abdecken zu können. Wir möchten, dass unsere Kunden ihre Applikations-Landschaft frei wählen und diese nach den Bedürfnissen ihrer Business-Prozesse ausrichten können. Daten sollen zwischen diesen Tools in der Cloud ohne Grenzen ausgetauscht werden können.

Live-Datenaustausch in der Cloud

Dass früher oder später die meisten Anwendungen ins Internet abwandern, ist so gut wie sicher. Die Vorteile von Cloud-Anwendungen liegen auf der Hand: sie sind ortsunabhängig verfügbar, sind im Vergleich zu lokal installierten Instanzen günstiger im Betrieb, skalierbar, einfacher zu unterhalten und zu warten und in der Regel einfach zu bedienen. Meist sind sie sogar noch sicherer als lokal installierte Software, da sie professionell betrieben werden.

Der Vorteil der Ortsunabhängigkeit gilt sowohl für den Anwender, als auch für andere Web-Applikationen, welche übers Netz durch offene Schnittstellen verbunden werden können. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, ihre Applikations-Landschaft so frei und flexibel zu gestalten wie noch nie. Offene Web-Schnittstellen erlauben den flexiblen Austausch von Unternehmens-Daten zwischen den unterschiedlichsten Anwendungen.

Schwerfälliges ERP versus flexible Web-Apps

Dies eröffnet Unternehmen ganz neue Perspektiven: Es ist nicht mehr notwendig, grosse, komplexe, umfassende und schwerfällige ERP (Enterprise Ressource Management) Systeme anzuschaffen und von Unternehmensberatern implementieren zu lassen. Oftmals passen gerade solche Lösungen sowieso nicht zu 100 % und können den Anforderungen einzelner Abteilungen oder Prozesse selten vollständig genügen.

Unternehmen können für verschiedene Teil-Prozesse einen „Teppich“ aus passenden Apps flexibel zusammenstellen und miteinander verbinden. So ist sichergestellt, dass die individuellen Anforderungen der Firma, einzelner Abteilungen oder Prozesse perfekt in der Applikations-Landschaft widerspiegelt sind. Bei veränderten Bedürfnissen tauscht man einzelne Applikationen einfach aus. Auch wenn ein ERP im Software as a Service (SaaS) oder Cloud Modell genutzt wird, dürfte es immer schwerfälliger und unflexibler sein, als agile, spezialiserte und offene Apps, die man wie ein Puzzle zusammenstellt.

Flexibilität ist gefragt

Flexibilität ist eine der wichtigsten Maximen von Unternehmen, um neuen und veränderten Herausforderungen begegnen zu können. Die Anschaffung, die Einführung und der Betrieb eines ERP ist meist viel teurer und komplexer. Lange Vertragsdauer, hohe Investitionskosten und damit einhergehende unflexible Geschäftsprozesse sind Gift in einer Zeit, in der sich alles immer schneller verändert.

Wie können Web-Apps zusammengehängt werden?

Viele Web-Apps verfügen über offene Schnittstellen (Application Protocol Interface – API), über welche Daten (meist XML oder JSON Format) standardisiert ausgetauscht werden können. Die Apps können entweder über bereits bestehende Schnittstellen zusammengehängt werden. Falls noch keine Schnittstelle zwischen zwei Programmen besteht, kann diese in der Regel mit wenig Programmier-Aufwand erstellt werden.

Beispiel

Um von den für ihn passenden Web-Apps profitieren zu können, hat einer unserer Kunden für seine Projekt-Rapportierung das Zeiterfassungs-Tool mite. im Einsatz. Damit die Rechnungen effizient erstellt werden können, werden die in mite. erfassten Stunden direkt über die Schnittstelle ins Fakturierungssystem Billomat übertragen. Kontakte werden aus dem Online-CRM Highrise zu Billomat importiert. Die in Billomat erstellten Rechnungen werden einmal täglich automatisch mit der Buchhaltungs-Web-Applikation von Run my Accounts abgeglichen. Zahlungen werden von Run my Accounts aus dem E-Banking des Kunden geladen und über die Schnittstelle an Billomat zurück geliefert. So entfällt doppelter Erfassungsaufwand vollständig.

Run my Accounts ist offen

Bis jetzt bestehen Schnittstellen zu smallinvoice, Billomat und easySYS. Über diese Systeme kann eine Vielzahl an weiteren Applikationen mit Run my Accounts verbunden werden. Weitere Schnittstellen zu Cloud-Lösungen sind in Planung. Eine aktuelle Liste aller Anbindungen finden Sie hier.

Falls Ihre Branchenlösung eine Schnittstelle zur Verfügung stellt, verbinden Sie diese mit unserer Buchhaltungs-Web-App. Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website. Die technische Schnittstellen-Definition ist in unserer Buchhaltungs-Hilfe zu finden.

FiBu oder doch Haupt- und Nebenbücher?

Immer wieder werden wir gefragt, was der Unterschied zwischen einer reinen Finanzbuchhaltung (FiBu) und der professionelleren Buchführung mit Haupt- und Nebenbüchern ist. Kurz auf den Punkt gebracht unterscheiden sich die beiden Arten wie folgt:

  • eine nur in der FiBu geführte Buchführung ist trivial lässt neben Erfolgsrechnung und Bilanz keine weiteren Auswertungen zu. Die meisten Treuhänder führen bloss eine solche Buchhaltung. So werden die gesetzlichen Mindestanforderungen zwar erfüllt, darüber hinausgehende Auswertungen sind jedoch in der Regel nicht möglich.
  • Eine mit Nebenbüchern geführte Buchhaltung ist sehr professionell und kann, im Gegensatz zu einer reinen Finanzbuchhaltung mit offenen Posten geführt werden. Auswertungen sind viel detaillierter und vielfältiger, da viel mehr Informationen und Felder erfasst werden. Klar ist der Erfassungsaufwand damit höher. Dafür gibt es aber auch einen beträchtlichen Mehrnutzen aus diesen zusätzlich erfassten Daten.

Mögliche Beispiele für Nebenbücher sind Debitoren-, Kreditoren-, oder auch die Lohnbuchhaltung. In den Nebenbüchern werden umfassende Informationen erfasst, die weit über die normalen Soll- und Haben-Buchungen hinaus gehen.

Das Debitoren-Nebenbuch

Das Debitoren-Nebenbuch ist ein Fakturierungs-Modul: In diesem Modul werden Kundenstämme erfasst. Diese beinhalten neben den Adressdaten auch Informationen zu Zahlungsfristen, zuständigem Verkäufer, bevorzugten Währungen, Bankkonten usw. Neben den Kundenstämmen gibt es meist Artikelstämme. Die von einer Firma verkauften Artikel werden dort systematisch erfasst und mit Preisen, Kontierungs- und MWST Informationen hinterlegt.

Die Hauptaufgabe des Fakturierungs-Moduls ist es, Rechnungen zu schreiben und Zahlungseingänge zuzuordnen. Daneben gibt es meist auch ein integriertes Mahnwesen.

Die darin gesammelten Daten lassen sich detailliert auswerten:

  • Welche Artikel verkaufen sich wie gut?
  • Welche Ihrer Kunden sind die profitabelsten? Welche sind die grössten?
  • Welche Kunden zahlen pünktlich? Welche nicht?
  • Wer hat wann welchen Artikel bestellt?
  • usw.

Das Kreditoren-Nebenbuch

Im Kreditoren-Nebenbuch können die Lieferanten-Daten verwaltet werden. Neben der Adressverwaltung, Bankverbindungsinformationen können auch Währungen und Zahlungsfristen hinterlegt werden.

Üblicherweise werden die darin erfassten Rechnungen auch gleich mit dem Modul zur Zahlung aufbereitet.

Genau gleich wie beim Debitorenmodul können im Kreditorenmodul aufgrund der vorhandenen Daten detaillierte Auwertungen zu den Lieferanten erstellt werden.

Fazit

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Buchhaltung mit Nebenbüchern bedeutend sinnvoller. Aus der Buchhaltung können wichtige Schlüsse gezogen werden und sie kann hohe Anforderungen an die Aktualität erfüllen. Eine Buchhaltung im Hauptbuch hingegen erfüllt bloss die gesetzlichen Mindestanforderungen und kann nur nach Zahlungsverkehr nachgebucht werden. Der Vorteil der Buchung übers Hauptbuch liegt klar im Erfassungsaufwand des Treuhänders. Unter Berücksichtigung des Gesamtaufwandes (Separate Aufbereitung von Zahlungen, Liquiditätsplanung, Budgetierung) erweist sich, dass eine Buchhaltung im Hauptbuch meist ineffizienter ist, da es viele Doppelspurigkeiten gibt.

Mit Run my Accounts wird Ihre Buchhaltung professionell mit Nebenbüchern gebucht. Dank den industrialisierten Prozessen häufig einiges günstiger, als ein von einem Treuhänder geführten Hauptbuch. Kontaktieren Sie uns.

Einen ausführlichen Artikel zu Haupt- und Nebenbüchern finden Sie in unserer Buchhaltungs-Hilfe.

Was ist der Unterschied zwischen Run my Accounts und einem Treuhänder?

Run my Accounts führt die Bücher von KMUs tagfertig und agiert somit als firmeneigene Buchhaltungsabteilung. Ein Treuhänder führt Buchhaltungen immer im Nachhinein und ist ein kompetenter Berater mit einem sehr breiten Fachwissen in Steuer-, Gesellschafts-, Ehe-, Güter- und Erbrecht sowie in Unternehmensführung.

Spezialist versus Generalist

Run my Accounts spezialisiert sich ganz bewusst auf die Buchführung von KMU. Wir erledigen die langweilige Fleissarbeit der Buchführung schnell und schlau, damit das Ganze für unsere Kunden möglichst einfach bleibt! Belege Scannen und dann nur noch die Zahlung im E-Banking visieren. So kommt ein KMU zu tagesaktuellen und qualitativ hochstehenden Zahlen. Die Kostenvorteile aus unserem automatisierten und effizienten Prozess geben wir 1:1 an unsere Kunden weiter und bieten so attraktive Preise an, welche sich nur am Buchungsvolumen orientieren. Wir nehmen unseren Kunden das “Problem Buchhaltung” ab, damit sich diese auf Ihre wertschöpfenden Kernkompetenzen konzentrieren können.

Im Gegensatz zu Run my Accounts bietet ein Treuhänder ein viel breiteres Leistungsspektrum an. Treuhänder machen in der Regel alles, was im weiteren Sinne mit Beratung für ein KMU oder dessen Eigentümer zu tun hat: Abschlusserstellung, Steuerberatung, Firmengründungen, Steuererklärungen, Immobilienverwaltung, Vermögensberatung, Erbschaftsberatung, Interim-Management, Controlling, Unternehmensberatung, Budgetierung, Rechtsberatung – und in vielen Fällen auch die Buchführung.

Die Berufsbezeichnung “Treuhänder” ist leider nicht gesetzlich geschützt. Somit darf sich jeder “Treuhänder” nennen. Die für die korrekte Berufsausübung und eine kompetente Dienstleistung vorausgesetzte Qualifikation ist somit manchmal nicht gewährleistet. Aus diesem Grund haben sich die qualifizierten Treuhänder in zwei verschiedenen Verbänden zusammengeschlossen (Treuhand | Suisse, Treuhand-Kammer). Mitglieder müssen zur Aufnahme in diesen Verbänden bereits die entsprechende Ausbildung und Erfahrung mitbringen und sind dazu verpflichtet, sich stetig weiterzubilden. Die Aktualität des Wissens des Treuhänders ist für den Kunden das zentrale Element um eine auf der aktuellen Rechtssprechung und Praxis beruhende kompetente Beratung zu erhalten. Durch die Verbandsmitgliedschaft wird also ein gewisses Qualitätsniveau signalisiert.

Buchführung versus Beratung

Das Treuhandgeschäft ist ein ganz anderes als das eines Buchhalters. Der Treuhänder übernimmt zwar auch Buchhaltungen, ist für die Fleissarbeit aber oft überqualifiziert. Dass die Stundenansätze eines Treuhänders höher sind als die eines Buchhalters ist klar: die regelmässige und auch sehr breite Ausbildung der Mitarbeiter erfordert sehr qualifiziertes Personal, das entsprechend teuer ist.
Die Buchführung an sich hat wenig mit Treuhand- und Unternehmensberatung zu tun. Die Buchführungsregeln sind klar definiert und es gibt wenig Spielraum bei der Arbeit. Am Schluss muss die Buchführung korrekt sein – es gibt nur richtig oder falsch. Auch darum wird Buchhaltung wohl von vielen als langweilig empfunden. Dies ist im Treuhand-Alltag etwas anders: In diesem Beratungs-Prozess muss zuerst einmal die Situation analysiert und verschiedene Handlungsoptionen mit unterschiedlicher Gewichtung abgeklärt werden. Am Schluss stehen die Grundlagen für eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung.

Arbeitsmethoden eines Treuhänders im Vergleich mit Run my Accounts

Bietet ein Treuhänder Buchführung an, dann wird diese Arbeit in der Regel von Lehrlingen, angelernten Mitarbeitern oder aber auch von Treuhand-Sachbearbeitern mit althergebrachter Buchhaltungssoftware in vielen Stunden Abtipperei von Buchungsbelegen erledigt. Sind erst einmal alle Belege eingetippt, beginnt die Abstimmungsarbeit. In der Praxis ist es ein Glücksfall, wenn nach der Erfassung der Buchhaltung alles korrekt verbucht ist. Der Mensch macht Fehler beim Abtippen. Die Fehler – oft auch Zahlendreher – müssen in mühsamer Kleinarbeit gesucht und gefunden werden.
Der Treuhänder selbst macht in der Regel keine Buchführung. Er konzentriert sich auf anspruchsvollere Arbeiten wie die Kundenbetreuung und die Beratung. Auch kontrolliert er die von seinen Mitarbeitern geleistete Buchführungsarbeit. Meist erfolgt diese Schlusskontrolle erst nach der bereits schon erfolgten Abstimmung und deckt oft weitere Mängel auf.
Run my Accounts hat mit einer eigenen Crew von Software-Entwicklern clevere Tools zur Buchführung programmiert. Im Zentrum steht eine rationelle und möglichst fehlerfreie Arbeit. Damit wird der Abstimmungsaufwand sehr stark minimiert. Unsere Account-Manager mit fundierter Buchhalterausbildung werden von der eigenen Software so intuitiv unterstützt, damit sie ihren Job effizient erledigen können. Belege werde automatisch ausgelesen und die Resultate auf dem Bildschirm präsentiert. Unsere Account-Manager kontrollieren und bereinigen vor der Verbuchung die so gewonnen Daten. Die mühsame Tipparbeit entfällt fast vollständig. Dies macht unsere Mitarbeiter um Faktoren effektiver im Vergleich zu den klassischen Treuhand-Sachbearbeiter, welche mit herkömmlicher Software die Belege von Hand erfassen. Unsere Programmierer arbeiten Hand in Hand mit unseren Account-Managern, damit Ideen und Verbesserungsvorschläge rasch den Weg in die Entwicklung finden und sich so der Service für unsere Kunden laufend verbessert. Um Updates oder Upgrades einer Buchhaltungssoftware müssen sich unsere Kunden dank dem Zugang über den Webrowser sowieso nicht mehr kümmern.

Brauche ich mit Run my Accounts keinen Treuhänder mehr?

Da Run my Accounts sich voll auf die Buchführung fokussiert ist es wichtig, unsere Dienstleistung mit einem passenden Treuhänder zu ergänzen. Sie brauchen einen Treuhänder (oder bei grössere Unternehmungen sogar einen CFO), der Sie berät und für Sie den Abschluss auf Basis der Buchführung von Run my Accounts erstellt. Dabei fokussiert sich der Treuhänder auf das, was er am liebsten macht und auch ganz sicher am besten kann: Sie optimal zu beraten, damit Sie nicht zu viel Steuern bezahlen. Sie können entweder Ihren bestehenden Treuhänder beiziehen, oder aber einen Treuhänder finden, der bereits Partner von Run my Accounts ist.

Buchhaltung in der Hosentasche

Buchhaltung in der Hosentasche

Mit Run my Accounts können Sie von von überall her auf tagesaktuelle Zahlen zugreifen. Alles was Sie brauchen ist ein Webbrowser und eine Internet-Verbindung. iPad, Android, Blackberry, Laptop oder Desktop unter Windows, OSX oder Linux: im Gegensatz zu anderen Buchhaltungssystemen und ERP Lösungen sind Sie bezüglich des Endgerätes völlig frei und können sämtliche Funktionen auf allen Geräten nutzen.