Work Life Balance im Home Office

Was ist Work Life Balance eigentlich? Gemäss Wikipedia ist es der Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander im Einklang stehen. Das hört sich ja erstmal sehr nett an. Wie wir alle wissen, lässt sich das oft gar nicht so einfach realisieren. Noch herausfordernder wird die Work Life Balance, wenn sich der Arbeitsplatz in der gleichen Wohnung befindet.

Erfahrungsbericht: Home-Office

Zur Zeit bin ich meilenweit von den 10’000 Schritten am Tag entfernt, die empfohlen werden. Zugegeben, auch ohne Home-Office schaffe ich die 10’000 Schritte höchst selten. Wenn ich dann am Abend meine Arbeit beende und ich den langen Gang vom Büro ins Wohnzimmer antrete, kommt es mir vor als wär ich gar nie weg gewesen, was im Moment auch so ist.

Langsam abschalten kann ich dann, wenn ich mich mit meiner Frau unterhalten kann und wir uns über diverse Dinge unterhalten können, welche nichts mit der Arbeit zu tun haben. Wir setzen uns dann mit einem Getränk in den Wintergarten und geniessen den Schnee, wenn er schon mal da ist. Ein Spaziergang zu machen, kann Wunder wirken. Mal nicht in den eigenen 4 Wänden zu sein und die frische Luft einzuatmen und die verschneiten Berge in der Ferne zu erblicken, gibt einem das Gefühl von Ruhe und Freiheit. Um aber den Kopf ganz frei zu bekommen, sind wir für ein paar Tage in die Berge gefahren. Dies kann ich wirklich jedem empfehlen. Selten konnte ich mich so ausruhen wie in diesen paar Tagen weg von zu Hause.

Und doch erwische ich mich wieder…

In Zeiten in denen wir die geschäftlichen E-Mails ganz leicht auf unserem Handy synchronisieren können, ist die Verlockung gross «nur noch schnell» diese oder jene E-Mail zu beantworten. Die Push-Meldungen animieren uns dazu. Und schon tauchen wir von einer Sekunde zur anderen von der Freizeit wieder zurück in die Arbeitswelt. Leider ist scheint das schon beinahe die Normalität zu sein – eine kurze Umfrage bei meinen Freunden zeigt mir, dass ich nicht der einzige bin… Die Freizeit sollte dazu da sein, dass man den Kopf von der Arbeit frei kriegt und entspannen kann. Also: Spätestens nach dem dritten bösen Blick des Partners sollte man sein Smartphone zur Seite legen.

Abschliessend muss ich sagen, dass ich gerne im Home Office arbeite. Ich kann konzentriert arbeiten und habe meine Ruhe. Ich muss nicht morgens bei -10 Grad ins kalte Auto einsteigen und zur Arbeit fahren. Wenn ich um 17:00 Uhr Feierabend machen kann, geniesse ich es, mein Feierabendbier um 17:01 Uhr aufzumachen. Meine Arbeitskollegen vermisse ich trotzdem und wenn sich die Situation wieder beruhigt hat, dann freue ich mich darauf, sie wiederzusehen.

Was sich bei mir bewährt hat – und was nicht: so fasse ich die Dos und Don’ts kurz zusammen.

Wie können Sie am besten abschalten? Und was sind Ihre Erfahrungen mit der aktuellen Situation? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen!

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