Neues Rechnungslegungsrecht: Kontenrahmen KMU

Rechnungslegungsrecht Kontenrahmen KMUAm 23. Dezember 2011 hat das Parlament einem neuen Rechnungslegungsrecht (NRLR) zugestimmt. Dies hat eine direkte Auswirkung auf den Kontenplan von KMU und erfordert in der Regel eine umfangreiche Anpassung. Die neuen Bestimmungen finden erstmals für Geschäftsjahre Anwendung, welche ab dem 1. Januar 2015 beginnen – bis dann sollten Sie den Kontenplan umstellen. Weil das neue Rechnungslegungsrecht für alle Buchführungspflichtigen in der Schweiz gilt (alle Kapitalgesellschaften, Einzelfirmen und Personengesellschaften, Vereine, Stiftungen Non-Profit-Organisationen), sind nur wenige Unternehmen davon befreit.

Die neuen gesetzlichen Bestimmungen wirken sich unmittelbar auf die Buchführung aus: Read more

Scanbot – Scanner im Handy

Der grosse Vorteil der Scanner App Scanbot ist ihre Einfachheit. Nicht umsonst gehört die App derzeit zu den angesagtesten in iTunes und Google Play Stores. Qualitativ hat die Scanner App der Berliner Firma doo GmbH einiges zu bieten, auch wenn sie mit traditionellen Scannern noch nicht ganz mithalten kann. Praktisch und immer dabei ist sie allemal.

So einfach funktioniert Scanbot

Screenshot Scanbot

Nach dem Starten der App geht’s gleich los mit dem Kamera-Bild. Jetzt müssen Sie nur noch das zu scannende Objekt vor die Linse halten. Scanbot erkennt das Dokument und sobald die Linse scharf gestellt hat, löst die App automatisch aus. Die Perspektive wird sofort richtig gestellt: schräg fotografierte Dokumente werden begradigt. Die anschliessende Bearbeitung der Bilder ist äusserst einfach: Diese lassen sich mit einem klick drehen und dank 4 Grundeinstellungen (Original, Farbe optimiert, Graustufen und Schwarz/Weiss) optimieren.

Wenn Sie mehrere Seiten in ein PDF scannen wollen, swypen sie das Bild erneut auf die Kamera und erfassen das nächste Bild.

Über die nahtlose Integration mit den wichtigsten Cloud-Speichern lädt die App das fertig bearbeitete und OCR (nur Pro-Version) erkannte PDF direkt in einen vorkonfigurierbaren Ordner von Dropbox, Google Drive, Evernote oder Box usw. Über die Dropbox-Anbindung ist auch eine nahtlose Verarbeitung von gescannten Buchungs-Belegen durch Run my Accounts gewährleistet.

Test von Scanbot

Bilder sagen mehr als Worte. Deshalb haben wir unsere Test-Scans von Scanbot und einem professionellen Kopiergerät zum Vergleich in verschiedenen Varianten zusammengestellt (Pfeile klicken, um zu blättern): Read more

6 Tipps für eine effiziente Rechnungsstellung

Die Rechnungsstellung ist ein oft unbeliebter, aber unerlässlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Entweder hasst man die Rechnungsstellung – oder man liebt sie: Einerseits wird Rechnungsstellung mit etwas Gutem (die im Anschluss generierten Geldeinnahmen), anderseits ist sie mit enorm viel Aufwand, Kundenreklamationen und Konfliktpotenzialen (in der Regel wenn der Rechnungsbetrag einmal etwas hoch ausfallen sollte) verbunden. Die Rechnungsstellung muss nicht zwingend aufwändig sein. Viele Firmen können diesen Prozess optimieren – auch diejenigen unter uns, die gerne gerne Rechnungen schreiben. Read more

Buchhaltungsfehler Nr. 3: Keine Spesenbelege aufbewahren

Spesenbelege aufbewahren

Spesenbelege aufbewahren ist mühsam. Spesenbelege gehen oft verloren oder landen gar im Papierkorb. Die Originale zu archivieren ist jedoch wichtig. Spesen sind unternehmerische Auslagen und können als Ertragsminderung geltend gemacht werden. Des weiteren können mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen die Vorsteuer auf Spesenbelegen zurückerstattet bekommen.

Auch um die Aufwände von einem Bankkonto- oder Kreditkarten-Auszug einer Ausgabenposition zuzuorden und die Vorsteuer korrekt abzurechnen, brauchen Sie die Spesenbelege. Handelte es sich um Ausgaben für Büromaterial, war es ein Geschäftsessen oder doch nur eine private Auslage, die Sie versehentlich mit Ihrer Geschäftskreditkarte bezahlt haben? In dieser Situation verschafft Ihnen der Spesenbeleg Klarheit über die Auslage. Steuerrevisoren legen ein besonderes Augenmerk auf Spesendeklarationen. Mangelhaft geführte Spesendeklarationen und fehlende Belege resultieren in Aufrechnungen.

Wie können Sie diesem Problem vorbeugen? Read more

sverweis: die perfekte Formel für’s Excel-Reporting

Verpassen Sie Ihrem Excel-Reporting mit der Formel sverweis einen Boost! Dank sverweis wird das Reporting dynamisch und der monatliche oder quartalsweise Nachtrag wird zum Kinderspiel.

Der Anwendungsfall ist wie folgt:

  • Sie ziehen einen Report aus der Buchhaltung, den Sie in Excel weiterverarbeiten möchten.
  • Im exportierten Report ist ein fester Bezug auf eine Zelle nicht möglich: einzelne Konti sind nicht in jeder Periode bebucht und werden im Report nicht ausgegeben, einzelne Artikel wurden nicht verkauft und in der Liste nicht enthalten, …
  • Daher müssen Sie die aufdatierten Zahlen aus der Buchhaltung zur weiteren Auswertung einzeln in eine Excel Datei übertragen. Das ist zeitintensiv und fehleranfällig.

Dieses Problem lösen Sie mit der Formel sverweis: die Formel liest die korrekten Zahlen aus einem aus der Buchhaltung exportierten Tabellenblatt und fügt sie an der richtigen Stelle im Reporting ein.

1. Report aus der Buchhaltung kopieren

Kopieren Sie den Report pro Periode am besten in ein eigenes Tabellenblatt. Sie können pro Periode ein Tabellenblatt vorsehen.

Input Tab Read more

Auswirkungen der „kleinen MWST Reform“ für KMU

Bundesrätin Widmer-Schlumpf hat am letzten Samstag (15.3.2014) auf Radio SRF angekündigt, mit einer „Kleinen MWST Reform“ fairere Verhältnisse für Schweizerische Unternehmungen zu schaffen. Im Fokus stehen ausländische Unternehmen, welche in Grenzregionen ihre Dienstleistungen in der Schweiz anbieten. Auch diese Unternehmen sollen die MWST in der Schweiz bezahlen müssen und gegenüber inländischen Unternehmungen keinen Markt-Vorteil mehr erzielen, in dem sie 8% günstiger anbieten als die einheimischen MWST pflichtigen Unternehmen. Darüber hinaus sollen die ausländischen Anbieter ihre MWST Nummer beim Bund registrieren, damit das Eintreiben der Steuerschuld überhaupt erst ermöglicht werden kann.

Bisher sind Unternehmen, die weniger Umsatz als CHF 100’000 aus steuerbaren Leistungen pro Jahr erzielen, von der MWST befreit. Dies gilt sowohl für inländische als auch für ausländische Unternehmen. Mit der kleinen MWST Revision soll neu der „Weltumsatz“ als Bemessungsgrundlage dienen – also der Umsatz, welcher ein Unternehmen weltweit erzielt.

Auf den ersten Blick klingen die Argumente für die kleine MWST Revision durchaus plausibel und gerechtfertigt. Es müssen mehr Details zur Vorlage bekannt gegeben werden, bevor ein abschliessendes Urteil dazu getroffen werden kann. Dennoch – wir halten die diskutierten Änderungsvorschläge aus folgenden Gründen für problematisch: Read more

Buchhaltungsfehler Nr. 2: sparen in der Buchhaltung

Buchhaltungsfehler Nr. 2: sparen in der BuchhaltungViele Unternehmer sparen in der Buchhaltung. Das ist völlig verständlich, denn der Nutzen in der Administration ist nicht unmittelbar zu erkennen. In unserem 2. Beitrag zu den Buchhaltungsfehlern gehen wir auf die Gefahren ein, zu viel Kosten in der Buchhaltung zu sparen. 

Oft wollen Unternehmen eine möglichst günstige Buchhaltungslösung und muten sich deshalb die Buchhaltung und die Steuern selber zu. Leider sind sich nur die wenigsten bewusst, was das für Folgekosten generieren kann. Nicht jedermann ist sattelfest bei Buchhaltungs- und Steuerfragen. In Wirklichkeit kann es extrem teuer enden, wenn kein Experte beigezogen wird. Sie sollten sich daher fragen:

  • Kenne ich mich bei den zahlreichen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten genügend aus?
  • Bin ich auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen Rahmenbedingungen?
  • Kann ich Spezialfälle im Bereich der Mehrwertsteuer selber erkennen?

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