Neues Rechnungslegungsgesetz ab 1.1.2013

Am 23. Dezember 2011 wurde von den eidgenössischen Räten das neue Rechnungslegungsgesetz verabschiedet. Es ist damit zu rechnen, dass das fakultative Referendum gegen das neue Gesetz nicht ergriffen wird.

Mit der Inkraftsetzung wird die seit 40 Jahren andauernde Entstehungsgeschichte der Rechnungslegungsgesetzgebung abgeschlossen.

Die neuen Bestimmungen des Obligationenrechts finden erstmals Anwendung für das Geschäftsjahr, welches zwei Jahre (für die Bestimmungen zur Konzernrechnung gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren) nach Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung beginnt. Der Bundesrat bestimmt die Inkraftsetzung der neuen Bestimmungen.

Es ist damit zu rechnen, dass das Gesetz per 1.1.2013 in Kraft gesetzt wird.

Einige Grundsätze des neuen Rechnungslegungsgesetzes (nRLG): Read more

Was ist ein Buchungsbeleg?

Buchungsbelege sind Dokumente, welche Transaktionen in der Buchhaltung erklären oder veranlassen. Der einzelne Beleg dient als Beweisurkunde, dass eine bestimmte Buchung korrekt ist und eine Transaktion stattgefunden.

Die Belege können entweder von aussen an das Unternehmen gelangen (Rechnungen von Lieferanten, Quittungen, Bankbelege, Schecks, Kreditkartenabrechnungen, Steuerbelege, allenfalls Strafbelege, …) oder intern erzeugt werden (Rechnungen an Kunden, Kassenjournale, Lohnabrechnungen, Gutschriften, Stornos, Abschreibungen, Aufstellungen über Transitorische Buchungen, Entnahmebelege in der Materialwirtschaft, …). Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Wie schreibe ich eine korrekte Rechnung„. Read more

Korrupte Buchhalter – Kontrolle ist alles!

Gute Corporate Governance ist auch im KMU enorm wichtig. In der Tagespresse wurden in den letzten Monaten einige Fälle publiziert, in denen korrupte Buchhalter ihre Arbeitgeber um grössere Beträge gebracht haben.

Gelegenheit macht Diebe – deshalb ist gerade die Buchhaltung für Betrugsfälle äusserst anfällig. Ein internes Kontrollsystem (IKS) ist von zentraler Bedeutung. Wir empfehlen in der Buchhaltungs-Abteilung folgende Prinzipien umzusetzen: Read more

Durchführung der Gesellschafterversammlung einer GmbH

Die ordentliche Gesellschafterversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Ihre Einberufung erfolgt mindestens 20 Tage vor der Gesellschafterversammlung (OR 805).

Folgende Dokumente müssen vorliegen, damit die Gesellschafterversammlung durchgeführt werden kann: Read more

Wahl der MWST Abrechnungsmethode: Saldosteuersatz oder Effektiv?

Können Sie mit der Wahl der MWST-Abrechnungsmethode wirklich Geld sparen? Mit den Daten aus Ihrer Buchhaltung können Sie mit Hilfe unseres Excel-MWST Vergleichstools selber ausrechnen, ob die Saldosteuersatz Methode oder die Effektive Methode für Ihr Unternehmen besser ist.

Beachten Sie, dass Sie die Berechnung am besten über mehrere Jahre hinweg machen bzw. mit dem Budget simulieren sollten – Ihr Geschäft kann sich ja auch verändern. Relevant für die Betrachtung ist schlussendlich nur der Einfluss auf Ihre Erfolgsrechnung. Zur Transparenz haben wir ins Excel-MWST Vergleichstool die MWST-Zahllast wie auch die Erfolgsrechnung eingebaut. Read more

Acht Gründe wieso Sie Ihre Buchhaltung auslagern sollten

Software-Experten und Treuhänder haben nicht selten den Hang ihren Kunden zu sagen, dass Buchhaltung eigentlich etwas ganz einfaches sei und mit einer geeigneten Software alles problemlos selber gebucht werden kann. Für solche Experten ist Buchhaltung wirklich kein Problem – aber für Sie wahrscheinlich schon!

Bevor Sie sich entscheiden, Ihre Buchhaltung selber zu machen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

1. Können Sie mit den ständigen Gesetzes- und Praxis-Änderungen mithalten?

Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat in den letzten zweieinhalb Jahren ganze 20 MWST-Info Broschüren publiziert. Jede dieser Broschüren ist zwischen 20 und 200 Seiten stark. Dabei stellt die Mehrwertsteuer nur einen Teilbereich des Know-hows dar, welches Sie für eine ordentlich geführte Buchhaltung benötigen. Denken Sie auch daran, dass Sie mit anderen Steuern, den Sozialversicherungen, aber auch mit Bilanzierungsregeln konfrontiert werden, welche sich permanent verändern. Haben Sie die Zeit, hier immer am Ball zu bleiben und sich weiterzubilden? Wenn nicht, gehen Sie ein beträchtliches finanzielles und unternehmerisches Risiko ein. Read more

Was ist eine Erfolgsrechnung?

Das Ziel einer Unternehmung muss es sein, Waren oder Dienstleistungen möglichst unter Gewinn zu verkaufen. Die Produktion der Güter oder der Dienstleistungen ist mit Kosten verbunden. Der Verkauf bringt Umsätze ein.

Die Erfolgsrechnung stellt den Aufwand (Kosten) dem Ertrag (Umsatz) während eines bestimmten Zeitraums gegenüber: Die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand ist der Gewinn oder der Verlust.

Für die Aktiengesellschaft schreibt das Gesetz (Art. 663 OR) eine Mindestgliederung vor. Der Ertrag muss demgemäss folgende Positionen ausweisen: Read more