Verarbeitungszeiten Zahlungsverkehr über die Festtage

Credit Suisse Direct NetÜber die Festtage gelten spezielle Annahmeschlusszeiten im Zahlungsverkehr bei den Banken und der Postfinance. Damit Zahlungen noch dieses Jahr rechtzeitig beim Empfänger ankommen, sollten Sie sich bei Ihrer Bank erkundigen, wann Zahlungen spätestens aufgegeben werden müssen.

Auch wenn die Zahlung Ihrer Belege nicht mehr im Jahr 2012 erfolgt, ist in fast allen Fällen die steuerliche Akzeptanz gewährleistet. Ausnahmen davon existieren vor allem im Bereich der Einzahlung von Beiträgen an die Pensionskassen und die 3. Säule. Informieren Sie sich dazu rechtzeitig bei Ihrem Vorsorge- oder Treuhandberater.

Unseren Kunden raten wir, uns ihre Belege bis zum 20. Dezember durchzuscannen, damit je nach Bank eine fristgerechte Zahlung noch dieses Jahr erfolgen kann. Selbstverständlich sind wir aber auch zwischen Weihnachten und Neujahr für Sie am arbeiten.

Wir haben Ihnen hier ein paar Angaben von grösseren schweizerischen Bankinstituten in einer Übersicht zusammengestellt: Read more

Der neue Einzahlungsschein mit QR-Code wird konkret [Update]

Wir haben bereits im Juli darüber berichtet, dass ab 2015 2018 neue Einzahlungsscheine mit QR-Code eingeführt werden. Nun hat die Arbeitsgruppe Kommunikation Migration ZV CH bestehend aus Vertretern der grössten schweizerischen Finanzinstitute und der SIX Interbank Clearing Ihre Vorstellungen zum neuen Einzahlungsschein mit QR-Code weiter konkretisiert. An der „Roadshow Zahlungsverkehr Schweiz“ wurden Details bekannt.

Hier die aktuelle Arbeitsskizze des Einzahlungsscheins mit QR-Code:

Aktuelle Arbeitsskizze Einzahlungsschein mit QR-Code

Aktuell sind folgende Eckdaten bekannt: Read more

Wie Sie die Zahlungsmoral Ihrer Kunden positiv beeinflussen können

Hohe Debitoren-Ausstände der Kunden gehören leider bei vielen KMU zum Alltag. Die Zahlungsmoral wird seit einiger Zeit auch in der Schweiz immer schlechter. Verspätete Zahlungen oder gar Debitorenverluste sind ein erhebliches Risiko für viele Unternehmen geworden. Jede ausgefallene Zahlung braucht sehr viele korrekt bezahlende Kunden um kompensiert werden zu können.

Ein hoher Debitoren-Ausstand ist teuer, weil er Kapital bindet. Der Unternehmung werden dadurch flüssige Mittel entzogen, welche für die Bezahlung der eigenen Löhne und der Lieferanten überlebenswichtig sind. Oftmals müssen sich Unternehmen über Bankkredite finanzieren oder brauchen mehr Eigenkapital, was die unternehmerische Freiheit einschränkt.

Als Buchführungs-Dienstleister von mittlerweile sehr vielen Unternehmen haben wir einen tiefen Einblick in die Problematik (Kunden welche sowohl Rechungen schreiben und auch bezahlen). Der Umgang mit schlecht zahlenden Kunden gehört sicher zum unangenehmeren im Geschäftsleben. Eine professionelle und bestimmte Abwicklung solcher Fälle hilft, das Risiko zu vermindern.

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Skonto ist teuer: 2 % Skonto = 36 % Zins!

Die Zahlungsmoral in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Dies bringt viele Unternehmer auf die Idee, den Kunden Skonto (Preisnachlass auf den Rechnungsbetrag bei Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist) zu gewähren, um die Debitorenausstände zu verringern. In vielen Branchen (Bau, Gewerbe, …) ist Skonto-Gewährung nach wie vor sehr beliebt.

Dass Skonto jedoch eine enorm teure Finanzierungsform ist, ist leider nur wenigen bewusst. Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Artikel vorrechnen, wie viel Sie Skonto kostet.

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Zahlungen in die USA oder Kanada

Der Zahlungsverkehr mit den USA und Kanada funktioniert anders als innerhalb der Schweiz oder dem Europäischen Zahlungsraum. Damit Zahlungen auch wirklich ankommen, möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben.

Sowohl die Schweiz als auch die Länder der Europäischen Union (und noch einige weitere) sind Teilnehmerländer des Europäischen Zahlungsraums (engl. Single Euro Payments Area (SEPA)). Die USA und Kanada sind nicht Teil des SEPA. Daher gibt es in diesen Ländern auch keine IBAN und der Zahlungsverkehr gestaltet sich etwas schwieriger.

In der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) sind über 8’000 Geldinstitute zusammengeschlossen. Sie wickelt den Nachrichtenaustausch und die Transaktionen unter den teilnehmenden Banken ab. In den USA und in Kanada sind allerdings nicht alle Banken der SWIFT angeschlossen, weshalb in den Zahlungsangaben von amerikanischen Zahlungsempfängern oft die SWIFT fehlt. Read more

Weitreichende Neuerungen im Zahlungsverkehr ab 2014 (SEPA)

Ab 2014 migriert Europa seinen Zahlungsverkehr auf Single Euro Payments Area (SEPA). In diesem Zahlungsraum sollen für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennbar sein. Dabei werden nationale Verfahren – auch in der Schweiz – abgelöst.

Die bisherigen schweizerischen Verfahren und Standards im Zahlungsverkehr sollen weitgehend mit den neuen Europäischen SEPA Standards harmonisiert und Mitte 2018 vollständig eingestellt werden. Folgende beiden Formate werden die alten ablösen:

Vollständig abgelöst werden dabei folgende Formate:

  • DTA (Datenträgeraustausch-Verfahren) zur elektronische Verarbeitung von Zahlungsaufträgen bei den Bankinstituten
  • EZAG (Elektronischer Zahlungsauftrag) der Postfinance
  • ESR (Einzahlungsschein mit Referenznummer): Heutige orange Einzahlungsscheine
  • EGA (Elektronische Gutschriftsanzeige)
  • SIC (Zahlungssystem der SIX Interbank Clearing zur Abwicklung von Schweizer-Franken-Zahlungen in Echtzeit zwischen Finanzinstituten
  • LSV (Lastschriftverfahren)

Die grösste Konsequenz für die wohl meisten Teilnehmer am Zahlungsverkehr wird sein, dass die heutigen Bankkonto-Nummern und PC-(Postcheque)-Konto-Nummern verschwinden und durch die heute bereits verbreiteten IBAN ersetzt werden.

Die heutigen Überweisungsverfahren der PostFinance und der Schweizerischen Banken werden harmonisiert. Der ISO 20022 Standard ist breit anwendbar und erlaubt eine End-To-End-Verarbeitung von Daten. Er bietet daher entscheidende Vorteile in der Automatisierung der Buchhaltung und im Zahlungsverkehr.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Arbeitsgruppe Migration ZV CH, welche sich aus Vertretern der grössten schweizerischen Banken und der SIX Interbank Clearing zusammensetzt.

Neue Einzahlungsscheine mit QR-Code ab 2015

Die Arbeitsgruppe Kommunikation Migration ZV CH hat Ihre Vorstellungen über die Einführung von neuen Einzahlungsscheinen ab Herbst 2015 publiziert. Die heutige Vielfalt von sieben roten und orangen Einzahlungsschein-Varianten soll durch einen einzigen Einheitsbeleg abgelöst werden. Der neue Einzahlungsschein unterscheidet sich vor allem durch folgende Punkte von den alten Formaten:

  • Ein Beleg für sämtliche Zahlungsarten
  • Durchgängige Verwendung der IBAN an stelle der heute verwendeten PC-Nummer
  • QR-Code (2-dimensionaler Barcode) anstatt Referenznummer
Neue Einzahlungsscheine mit QR Codes

Neue Einzahlungsscheine mit QR Codes – Arbeitsskizze Arbeitsgruppe Migration ZV CH

Es soll gemäss der Arbeitsgruppe jedoch weiterhin möglich sein, Einzahlungsscheine mit ESR-Referenznummer oder Mitteilung zu erstellen.

Nach einer dreijährigen Parallelphase zwischen Herbst 2015 und 2018 sollen die heute verwendeten Einzahlungsscheine nicht mehr unterstützt werden.

Vorteile des neuen Formates sind:

  • Automatisierung bei der Verarbeitung von Einzahlungsscheinen durch den QR-Code
  • Keine Redundanzen bei den Einzahlungsscheinen
  • Bessere Lesbarkeit von Einzahlungsscheinen durch mobile Apps (Bsp. iPhone / Android)

Wir sehen jedoch auch einige Nachteile bei den neuen Einzahlungsschein-Formaten:

  • Die Verwendung der QR-Codes verhindert eine manuelle Erfassung von Einzahlungsscheinen im E-Banking. Ein QR-Code-Leser ist Voraussetzung in jedem Haushalt, damit die Einzahlungsscheine überhaupt bezahlt werden können. Die Teilnehmer am Zahlungsverkehr müssen sich dies bewusst sein und damit rechnen, dass gewisse Zahler ohne Gerät nicht in der Lage sein werden, ihre Rechnungen zu bezahlen – es sei denn, sie gehen für Einzahlungen wie früher am Postschalter vorbei.
  • Zahlungsempfänger müssen Ihre Debitoren-Software Lösungen upgraden, was mit Migrationskosten verbunden ist.
  • Das Einheitsformat des Einzahlungsscheins könnte dazu führen, das die Zahler die Referenznummer nicht mehr verwenden und stattdessen das Mitteilungsfeld nutzen. Dies könnte dazu führen, dass die Zahlungsempfänger die Zahlungen nicht mehr automatisch zuordnen können.

Run my Accounts Kunden profitieren davon, dass wir unsere Software laufend auf den aktuellen Stand bringen. Wir werden Ihnen die neuen Einzahlungsschein-Formate pünktlich mit der Einführung debitoren- wie auch kreditoren-seitig anbieten.

Weitere Informationen zu den neuen Einheitsformaten finden Sie direkt auf der Seite der Arbeitsgruppe Migration ZV CH, welche sich aus Vertretern der grössten schweizerischen Banken und der SIX Interbank Clearing zusammensetzt.

Ein Update zu den Entwicklungen zum Einzahlungsschein mit QR-Code finden Sie in unserem Blog-Beitrag „Der neue Einzahlungsschein mit QR-Code wird konkret [Update]“ vom 6. Oktober 2012.