Sind Sie SEPA ready?

SEPA readyWir raten Ihnen, per 1. Februar 2014 SEPA ready zu werden. Mit der definitiven Einführung von SEPA verschwindet die alte Bankkonto-Nummer zu Gunsten der IBAN („International Bank Account Number“). Aus der Clearing-Nummer wird der BIC (Business Identifier Code). Deshalb sollten Sie mit Ausnahme von Einzahlungsscheinen so weit wie möglich nur noch IBAN und BIC nutzen.

Bis vor kurzem war die SEPA-Einführung in der EU auf den 1. Februar 2014 vorgesehen. Wegen zahlreicher Umstellungs-Probleme wurde die Einführung von SEPA kurzfristig um ein halbes Jahr verschoben. Gemäss unserem aktuellen Kenntnisstand gibt es jedoch einige Länder, welche trotz der Aufschiebung durch die EU-Kommission definitiv am 1. Februar 2014 auf SEPA umstellen werden. Deshalb kann es im internationalen Zahlungsverkehr unter Umständen Probleme geben, wenn Sie andere Zahlungsangaben als IBAN / BIC verwenden.

Die Schweiz lässt sich mit der definitiven Einführung von SEPA noch etwas Zeit (voraussichtlich bis 2018): Zahlungsangaben mit Bankkonto und Clearing Nummern oder Postkonto-Konto Nummern sind bei uns nach wie vor gültig. Aber auch hier schadet es nicht, bereits jetzt umzustellen. Im internationalen Zahlungsverkehr hingegen kommen unter Angabe von Bankkonto-/ Clearing-Nummer bald keine Zahlungen mehr an. Weiterlesen

SEPA verschoben: was sind die Auswirkungen auf Schweizer KMU?

SEPA

Die definitive Umstellung auf IBAN im Zahlungsverkehr wird in der EU nicht wie vorgesehen am 1. Februar 2014 durchgeführt – die EU Kommission hat kurzfristig die Notbremse gezogen und die Einführung von SEPA verschoben. Was in der Schweiz seit längerem als eine Selbstverständlichkeit gilt, ist in anderen Europäischen Ländern noch nicht genügend etabliert: Rechnungen von Deutschen und Britischen Rechnungsstellern weisen öfters noch Bankkontonummern und Bankleitzahlen (BLZ, analog zur Schweizerischen Clearing Nummer) anstatt IBAN aus. Dies, obwohl die Gebühren für Überweisungen ein Vielfaches von SEPA Zahlungen (IBAN / BIC) betragen. Ein Nachfragen nach IBAN wird nach wie vor von zu vielen Rechnungsstellern mit Ratlosigkeit und Unverständnis beantwortet.

Zu grosse Risiken mangels Bereitschaft zur Anpassung: SEPA verschoben

Dies hat die EU Kommission in ihrem heutigen Entscheid bewogen, SEPA 14 Tage vor der definitiven Einführung kurzfristig auf den 1. August 2014 zu verschieben. Bis spätestens am 1. Februar 2014 hätten die Bankkontonummern zugunsten der IBAN definitiv verschwinden müssen. Firmen, Vereine und Private hätten im Zahlungsverkehr auf das neue Kontonummernformat umstellen müssen. Zudem hätte das in unseren Nachbarländern verbreitete Lastschriftverfahren auf völlig neue Grundlagen gestellt werden müssen.

Zu viele Teilnehmer am Zahlungsverkehr hatten IBAN auf ein reines Bank-Thema reduziert und fühlten sich davon nicht betroffen:

  • In Daueraufträgen sind keine IBAN hinterlegt.
  • Unternehmen stellen Rechnungen nach wie vor mit Bankkonto-Nummern aus.
  • Zu viele Firmen haben alte Versionen von Buchhaltungs-Software im Einsatz, die noch nicht mit IBAN umgehen können.
  • Unternehmen besitzen keine IBAN ihrer Mitarbeiter Weiterlesen

Banküberweisung vor Ende Jahr?

Öffnungszeiten der Online-Banken über die Festtage

Im Bereich der 3. Säule und bei der Einzahlung von Beiträgen an die Pensionskassen kann es entscheidend sein, dass eine Banküberweisung vor Ende des Jahres beim Empfänger ankommt. In den meisten Fällen ist jedoch ist die steuerliche Akzeptanz im Jahr 2013 gewährleistet, auch wenn die Zahlung erst 2014 überwiesen wird: Debitoren- und Kreditoren-Rechnungen können abgegrenzt werden. Das selbe gilt für Lohn und Bonuszahlungen, welche nicht mehr in diesem Jahr überwiesen werden.

Über die Festtage gelten bei den Banken unterschiedliche „Annahmeschlusszeiten“: dies sind die letzten möglichen Zeitpunkte, an denen eine Zahlung noch ausgeführt werden kann, damit Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt beim Empfänger ankommt.

Die Annahmeschlusszeiten der wichtigsten Banken haben wir hier zusammen gestellt: Weiterlesen

Die Wahl des richtigen Einzahlungsscheins für Ihr KMU – eine Übersicht

Immer wieder hören wir das Vorurteil, dass Einzahlungsscheine nur lästig, umständlich und sowieso von vorgestern seien –  in Zeiten vom IBAN hätten Einzahlungsscheine ausgedient. Wir raten unseren Kunden zu einer differenzierteren Betrachtungsweise. Die Verwendung von Einzahlungsscheinen bietet aus unserer Sicht bei gezieltem Einsatz für den Einzahler wie auch für den Zahlungsempfänger grosse Vorteile. Weiterlesen

Verarbeitungszeiten Zahlungsverkehr über die Festtage

Credit Suisse Direct NetÜber die Festtage gelten spezielle Annahmeschlusszeiten im Zahlungsverkehr bei den Banken und der Postfinance. Damit Zahlungen noch dieses Jahr rechtzeitig beim Empfänger ankommen, sollten Sie sich bei Ihrer Bank erkundigen, wann Zahlungen spätestens aufgegeben werden müssen.

Auch wenn die Zahlung Ihrer Belege nicht mehr im Jahr 2012 erfolgt, ist in fast allen Fällen die steuerliche Akzeptanz gewährleistet. Ausnahmen davon existieren vor allem im Bereich der Einzahlung von Beiträgen an die Pensionskassen und die 3. Säule. Informieren Sie sich dazu rechtzeitig bei Ihrem Vorsorge- oder Treuhandberater.

Unseren Kunden raten wir, uns ihre Belege bis zum 20. Dezember durchzuscannen, damit je nach Bank eine fristgerechte Zahlung noch dieses Jahr erfolgen kann. Selbstverständlich sind wir aber auch zwischen Weihnachten und Neujahr für Sie am arbeiten.

Wir haben Ihnen hier ein paar Angaben von grösseren schweizerischen Bankinstituten in einer Übersicht zusammengestellt: Weiterlesen

Der neue Einzahlungsschein mit QR-Code wird konkret [Update]

Wir haben bereits im Juli darüber berichtet, dass ab 2015 2018 neue Einzahlungsscheine mit QR-Code eingeführt werden. Nun hat die Arbeitsgruppe Kommunikation Migration ZV CH bestehend aus Vertretern der grössten schweizerischen Finanzinstitute und der SIX Interbank Clearing Ihre Vorstellungen zum neuen Einzahlungsschein mit QR-Code weiter konkretisiert. An der „Roadshow Zahlungsverkehr Schweiz“ wurden Details bekannt.

Hier die aktuelle Arbeitsskizze des Einzahlungsscheins mit QR-Code:

Aktuelle Arbeitsskizze Einzahlungsschein mit QR-Code

Aktuell sind folgende Eckdaten bekannt: Weiterlesen

Wie Sie die Zahlungsmoral Ihrer Kunden positiv beeinflussen können

Hohe Debitoren-Ausstände der Kunden gehören leider bei vielen KMU zum Alltag. Die Zahlungsmoral wird seit einiger Zeit auch in der Schweiz immer schlechter. Verspätete Zahlungen oder gar Debitorenverluste sind ein erhebliches Risiko für viele Unternehmen geworden. Jede ausgefallene Zahlung braucht sehr viele korrekt bezahlende Kunden um kompensiert werden zu können.

Ein hoher Debitoren-Ausstand ist teuer, weil er Kapital bindet. Der Unternehmung werden dadurch flüssige Mittel entzogen, welche für die Bezahlung der eigenen Löhne und der Lieferanten überlebenswichtig sind. Oftmals müssen sich Unternehmen über Bankkredite finanzieren oder brauchen mehr Eigenkapital, was die unternehmerische Freiheit einschränkt.

Als Buchführungs-Dienstleister von mittlerweile sehr vielen Unternehmen haben wir einen tiefen Einblick in die Problematik (Kunden welche sowohl Rechungen schreiben und auch bezahlen). Der Umgang mit schlecht zahlenden Kunden gehört sicher zum unangenehmeren im Geschäftsleben. Eine professionelle und bestimmte Abwicklung solcher Fälle hilft, das Risiko zu vermindern.

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